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| | | | | | | KONZERT | | | | | Mi 22. November KultUhrBeiz dolder2, 20.30 Uhr |
Konzert
Andra Borlo Duo
«Alternative
Acoustic Pop»

Die Singer/Songwriterin überschreitet gerne Grenzen,
nicht nur musikalisch. Sie lebt in New York und Bern, sie ist Musikerin
und Politologin, sie überzeugt mit Charisma und einem eigenen
Stil zwischen Pop und Jazz. Im März ist sie mit ihrem Solodebut
"New York Diary" von der Presse als "neue Pop-Stimme
der Schweiz" gefeiert und mit Künstlerinnen wie Fiona Apple
oder Tori Amos verglichen worden. "Grandezza zwischen fragiler
Wehmut und erotischer Heiserkeit mit Charisma" beschreibt sie
der Tages Anzeiger - wie "Honig über Schmirgelpapier, so
unschweizerisch masslos" sagt der Bund. Das
unplugged-Konzert mit Mik Keusen am Piano bildet den Auftakt der Schaffhauser
Menschenrechtstage 2006. Mit
Andra Borlo erleben wir eine Sängerin, die sich aktiv für
die Menschenrechte einsetzt. So kämpft sie zum Beispiel seit
Jahren für die Freilassung des als 17-jähriger unschuldig
zum Tode verurteilten Nanon Williams in Texas. Ihre zahlreichen Besuche
im Todestrakt hat sie in Songs verarbeitet. Die Politologin ist auch
als Menschenrechtstrainerin und -Referentin tätig. Andra Borlos
Leidenschaft gilt genauso der Musik wie dem Kampf für die Menschenrechte,
was ihrem Sound Tiefe und Intensität gibt. Die Sängerin
fasziniert aber auch mit Witz und Leichtigkeit - so sind Hühnerhaut
und Augenzwinkern garantiert!
Andra Borlo Pressetext
www.andraborlo.com
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| | | | | | | | VORTRAG | | | | | So 26. November Rathauslaube SH, 17 Uhr Eintritt frei. Mit afghanischem Buffet | Vortrag von Arnold Hottinger
«Der Islam und die Menschenrechte»
Kollekte zugunsten der Afghanistanhilfe Schaffhausen

Der Islam als Gesetzesreligion besitzt einige gesetzliche
Vorschriften, die den Menschenrechten, so wie sie sich in Europa und
der weiteren Umwelt seit der Aufklärung entwickelt haben, nicht
entsprechen oder sogar entgegenstehen. Dies wirft für viele Muslime
die Frage auf, ob die universalen Menschenrechte nicht letztlich als
christliche oder westliche Rechtsvorstellungen
aufgefasst werden müssen. Und es bewirkt auch, dass Anhänger
der Menschenrechte von den Muslimen fordern, sie müssten ihr
Islamverständnis verändern, um der universalen Menschenrechtsvorstellung
in ihrer Religion volle Gültigkeit zu gewähren. Arnold Hottinger,
langjähriger Nahost-Korrespondent der NZZ und Autor zahlreicher
Bücher und Artikel, versucht mit seinem Vortrag die Gebiete aufzuzeigen,
in denen derartige Divergenzen bestehen. Und er fragt danach, wie
die Praxis der Muslime, im Gegensatz zur Doktrin der Sharia, gehandhabt
wird. In den Vortrag einführen wird der ehemalige Schaffhauser
Regierungsrat Herbert Bühl. Vor und nach dem Anlass bietet sich
die Gelegenheit, Petitionen von Amnesty International zu unterschreiben.
Afghanistanhilfe SH
Amnesty
International, Gruppe SH
Rathauslaube
Schaffhausen
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| | | | | | | | VORTRAG | | | | | Mo 27. November Orient SH, 19 Uhr Eintritt frei | Vortrag von Dr. Sima Samar (englisch) «Die Menschen- und Frauenrechte in Afghanistan»

Afghanistan kommt auch nach der Vertreibung der Taliban
nicht zur Ruhe. Der Regierung und ihren internationalen Partnern ist
es bisher nicht gelungen, die Sicherheit der afghanischen Bevölkerung
zu sichern. Regionale Befehlshaber, die ohne jede Kontrolle durch
die Regierung Funktionen der Staatsgewalt ausüben, stellen eine
erhebliche Bedrohung für die Sicherheit dar. Fehlende Rechtsstaatlichkeit
und eine kaum funktionierende Strafjustiz führen dazu, dass viele
Opfer von Menschenrechtsverletzungen, vor allem Frauen, keine Wiedergutmachung
erhalten.
Auf Einladung der Afghanistanhilfe Schaffhausen und der Schaffhauser
Gruppe von Amnesty International wird Frau Dr. Sima Samar, erste afghanische
Frauenministerin, Ärztin und Leiterin der unabhängigen Afghanischen
Menschenrechtskommission, über die Lage der Menschenund insbesondere
der Frauenrechte in Afghanistan berichten. Ihren Vortrag wird sie
in englischer Sprache halten. Eine deutsche Zusammenfassung des Gesprochenen
liegt auf. Daneben wird die Afghanistanhilfe Schaffhausen einen Verkaufsstand
betreiben.
Afghanistanhilfe SH
Amnesty
International, Gruppe SH
Club
Orient Schaffhausen
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| | | | | | | | AUSTAUSCH | | | | | Di 28. November Kammgarn SH, 19.30 Uhr Eintritt frei | Ein Abend des interkulturellen Austausches «AlbanerInnen laden ein»
[Alfiresli]
Die Abstimmungen zum Asyl- und Ausländergesetz haben
einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Auseinandersetzung um die Frage
der Integration, der Grundwerte, der Normen, der Mehrheitsgesellschaft
und vor allem des Dialogs mit Minderheiten ist. Die albanische Gemeinschaft
in Schaffhausen möchte sich mit dem Publikum an einem
gemeinsamen Abend mit diesen Aspekten auseinandersetzen und Position
beziehen. Damit soll eine Plattform geschaffen werden, um gemeinsam
über folgende Themen zu diskutieren: Integration der Familie,
Jugendgewalt, Schulfragen, Ausbildung, Tradition, Kultur und Religion.
Begleitet durch die Klänge der Schaffhauser Musikgruppe Alfiresli
(Bild), der albanischen Tanzschule Shota und kulinarischen Köstlichkeiten
soll ein lockerer Austausch ermöglicht werden. Die albanische
Gemeinschaft bietet gleichzeitig der Asylgruppe Schaffhausen und ihren
UnterstützerInnen Gelegenheit, um gemeinsam ihr 20-jähriges
Bestehen zu feiern. Ein Rück- und Ausblick informiert über
den Wandel ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Menschenrechtsbereich
und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.
Fachstelle
für Migrationsfragen in Schaffhausen Pro Integra
Kulturzentrum
Kammgarn Schaffhausen
www.alfiresli.ch
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| | | | | | | | GESPRÄCHSRUNDE | | | | | Mi 29. November Vortragsraum Museum zu Allerheiligen 19 Uhr. Eintritt frei | Öffentliche Gesprächsrunde zum interreligiösen Dialog
«Bestattung in Fremde und Heimat»

In den letzten Jahren häufen sich die Berichte über
neue Religionsgemeinschaften in der Schweiz. Es wird kontrovers diskutiert,
ob diese mit den traditionellen religiösen Vorstellungen in der
Schweiz in Konflikt geraten oder ob sie eine Bereicherung der hiesigen
Religionslandschaft sind. Nicht nur kennen wir die oft emotional geführte
Diskussion um Kleidervorschriften oder religiöse Bauwerke des
Islams, die Landeskirchen sehen sich auch mit einer wachsenden Anzahl
fremder christlicher Gemeinschaften konfrontiert. Die
reformierte Kirche gründete deshalb eine Fachstelle für
Migrationskirchen. Die Bedeutung der neuen Religionsgemeinschaften,
namentlich die Gemeinschaften des Islams, des Hinduismus, des Buddhismus
und des Christentums nimmt zu; dies zeichnet sich auch im Schweizer
Alltag ab. Zur Förderung des interreligiösen Dialogs in
Schaffhausen lädt die Integrationsfachstelle Integres zu einer
öffentlichen Gesprächsrunde ein, die sich dem konkreten
Thema Bestattung in Fremde und Heimat widmet. Zusammen
mit Vertretungen religiöser Gemeinschaften und Fachleuten aus
Wissenschaft und Praxis wollen wir über den Wandel von Bestattungsriten
im sich verändernden gesellschaftlichen Kontext nachdenken. Dazu
laden wir Sie herzlich ein!
Integrationsfachstelle
integres Schaffhausen
Museum
zu Allerheiligen Schaffhausen
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| INFOABEND |
| | | | Fr 1. Dezember FassKeller SH, 19 Uhr Eintritt frei | Infoabend mit Ruth Schiesser «Der Islam und die Menschenrechte» Mit eigenen Filmaufnahmen.

Ruth Schiesser verbringt seit acht Jahren jeweils im Frühjahr
zwei bis drei Monate als Menschenrechtsbeobachterin in Chiapas (Mexiko).
Mit ihrer Präsenz in verschiedenen indigenen Dörfern, in
welchen Konflikte zwischen den Einheimischen, der Armee und den Paramilitärs
herrschen, leistet sie einen Beitrag zur Verhinderung gewalttätiger
Übergriffe auf die Zivilbevölkerung. Auf ihren oft beschwerlichen
Bus- und Fusstouren von einem Einsatzort zum anderen schleppt sie
ihre 30-jährige Super-8-Kamera mit sich und gibt uns so die Gelegenheit,
an ihren Erlebnissen und Begegnungen teilzunehmen. Ruth Schiesser
wurde wegen ihres grossen Engagements für die Menschenrechte
mit dem Preis Schaffhauserin des Jahres 2004 ausgezeichnet.
Peace
Watch Switzerland
Fassbeiz
Genossenschaft
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| | | | | | | | VORTRAG | | | | | Sa 2. Dezember Rathauslaube SH, 17 Uhr Eintritt frei | Vortrag von Akin Birdal «Die Türkei, die Menschenrechte und die EU»

Um die Menschenrechte ist es in der Türkei trotz den
Reformbemühungen der Regierung von Recep Tayyip Erdogan nicht
gut bestellt. Nach wie vor sind Folterungen und Misshandlungen weit
verbreitet. Daneben wird das Recht auf freie Meinungsäusserung
durch eine Reihe von Gesetzen stark eingeschränkt. Davon betroffen
sind nicht nur unliebsame "Nestbeschmutzer" wie der diesjährige
Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk. Auch Menschenrechtsaktivisten
werden immer wieder zum Ziel von rechtsgerichteten Übergriffen
und staatlichen Einschüchterungsversuchen. Das musste auch Akln
Birdal, ehemaliger Vorsitzender des türkischen Menschenrechtsvereins
IHD, erfahren. Im Mai 1998 wurde er bei einemAttentat schwerverletzt.
Einige Monate nach dem Anschlag musste er ins Gefängnis, weil
er sich für eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts eingesetzt
hatte. Die Tatsache, dass Dutzende seiner Kollegen ihr Engagement
mit langjährigen Haftstrafen, Folter oder gar mit dem Leben bezahlen
mussten, hat ihn bis heute nicht davon abgehalten, unliebsame Themen
offen anzusprechen. In seinem Vortrag spricht Akln Birdal, seit 1997
Vizepräsident der Internationalen Föderation der Menschenrechtsliga
(FlOH), über die Menschenrechtslage in der Türkei, die EU-Beitrittsbemühungen
und die jüngste Waffenstillstandserklärung der Kurdischen
Arbeiterpartei PKK.
Föderation
kurdischer Vereine in der Schweiz FEKAR
Rathauslaube
Schaffhausen
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| | | | | | | | VORTRAG | | | | | Mo 4. Dezember Kulturklub Haberhaus SH, 19 Uhr Eintritt frei | Vortrag von Alex Sutter
«Universale Menschenrechte angesichts
kultureller Vielfalt?»

Immer wieder wird behauptet, der mit den Menschenrechten
verknüpfte Anspruch auf eine transkulturelle Geltung sei letztlich
nichts anderes als ein Ausdruck des westlichen Kulturimperialismus.
Tatsächlich seien in den internationalen Menschenrechten bloss
die besonderen Werte und Lebensformen der euro-amerikanischen Zivilisation
verallgemeinert worden. Mit der ideologischen Polarisierung zwischen
dem Westen und dem Islam (was es beides so
nicht gibt) hat die oben angedeutete Argumentation einen starken Aufschwung
erhalten. Im Vortrag von Alex Sutter werden einige Argumente vorgestellt,
welche geeignet sind, gegen ein solches Schwarz-Weiss-Denken anzugehen.
Es geht darum, mit einer durchaus berechtigten Prise Skepsis den Anspruch
der Menschenrechte auf weltweite Geltung zu verteidigen. Alex Sutter
betreibt in Bern ein eigenes Büro Transkultur mit den Schwerpunkten
Kulturdiskurs, Minderheiten- und Menschenrechte. Er ist zudem nebenamtlicher
Dozent an der Hochschule für Sozialarbiet Bern und unterrichtet
interkulturelle Kommunikation an der Universität Luzern. Alex
Sutter ist seit 1999 Vorstandsmitglied des Vereins humanrights.ch
/ MERS.
humanrights.ch / MERS
KulturKlub Haberhaus
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| | | | | | | | AUSSTELLUNG | | | | | Di 5. Dezember BOA SH, Mühlenstrasse 26, 15 Uhr Eintritt frei | Ausstellung und Diskussionsplattform «Menschenrechte erfahren»
SAH
Schaffhausen. Infos unter 052 630 06 40

Das Recht auf Bildung und das Recht auf
Arbeit sind zentrale Ansprüche im Projektalltag des SAH
Schaffhausen. Zu diesen und weiteren Themen bietet der Verein deshalb
verschiedene Workshops zu Menschenrechten an. Sie laden die Lehrpersonen
und Teilnehmenden im SAH-Kurszentrum anhand unterschiedlicher Ansätze
und Methoden zu einer vertieften Auseinandersetzung ein. Die Teilnehmenden
erarbeiten und erweitern dabei ihre Kenntnisse über Menschenrechte.
Durch die persönlich aktive Auseinandersetzung mit der breiten
Thematik werden die Teilnehmenden dafür sensibilisiert, die Existenz
von verschiedenen menschenrechtlichen Forderungen und auch kleine
Verletzungen im Alltag besser wahrzunehmen. Es werden insgesamt rund
200 Workshop-Teilnehmende angesprochen. Interessierte können
nach Absprache an einer einzelnen Veranstaltung teilnehmen oder vielleicht
sogar unterstützend zur Leitung mithelfen. Zeit und Lust? Melden
Sie sich einfach bei uns. Am Ende der Veranstaltungsreihe findet eine
Ausstellung einer Auswahl der erarbeiteten Grundlagen in den Räumen
des SAH statt.
Schweizerisches
Arbeiterhilfswerk SAH Schaffhausen
BOA
Schaffhausen
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| | | | | | | | WORKSHOP | | | | | Do 7. Dezember Kulturklub Haberhaus, 18-21.30 Uhr Eintritt: 15.- CHF / Person | Workshop mit Andrea Huber «Menschenrechte: von der Theorie zur Praxis» Anmeldung: menschenrechtstage06@gmx.ch / Teilnehmerzahl ist beschränkt

Was bringen Menschenrechte, wenn sie nicht durchsetzbar
sind? Politologin und Menschenrechtsaktivistin Andrea Huber gibt einen
Überblick über die Entwicklung der Menschenrechte und die
wichtigsten Dokumente. Sie zeigt, auf welche Weise die Menschenrechte
im Grossen und im Kleinen Wirkung entfalten und dass die Entwicklung
dieser Werte letztlich ein Lernprozess ist. Ein Kernpunkt der heutigen
Menschenrechtsdiskussion ist die Menschenrechtsbildung. Denn nur so
können diese Rechte und Pflichten in unseren Alltag und unser
Werteverständnis integriert werden. Anhand von Übungen und
Spielen aus dem Menschenrechtsbildungs-Werkzeug für Jugendliche
KOMPASS gibt Andrea Huber Beispiele und Anregungen, wie
Menschenrechtsbildung sich anfühlen und aussehen kann (www.kompass.humanrights.ch).
Der Workshop richtet sich an alle, die sich für ein tieferes
Verständnis der Menschenrechte und der Menschenrechtsbildung
interessieren und auch speziell an Leute, welche mit Jugendlichen
arbeiten.
humanrights.ch
response.ch
KulturKlub Haberhaus
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| | | | | | | | GESPRÄCHSRUNDE | | | | | Fr 8. Dezember FassKeller, 19 Uhr Eintritt frei | Diskussionsabend
«Innere Sicherheit vs. persönliche
Freiheit?»
Die Diskussion um die innere Sicherheit geniesst in der
Schweiz derzeit eine Aktualität wie seit dem Höhepunkt des
kalten Krieges nicht mehr. Asyl- und Ausländergesetz, Schengen-Dublin-Abkommen,
Hooligangesetz, Wegweisungsartikel und gesetzliche Grundlagen
für Abhörungs- und Überwachungsaktivitäten (BWIS
II) werden mit Verweis auf die Wahrung der inneren Sicherheit geschaffen
oder verschärft. Den treibenden Kräften hinter der Sicherheitsoffensive
ist es gelungen, in grossen Teilen der Bevölkerung eine unbegründete
Angst zu verankern und sie damit gefügig für Gesetzesänderungen
zu machen, die die eigene persönliche Freiheit Stück für
Stück einem diffusen Sicherheitsgefühl opfern. Ist
die Schweiz auf dem Weg zum neoliberalen Sicherheitsdispositiv?
wird die Kernfrage sein, um die sich die Diskussion mit den Gästen
aber auch mit dem Publikum drehen wird. Der Eintritt ist frei und
kann ohne Vorweisen eines biometrischen Passes erfolgen.
Alternative Liste Schaffhausen
Fassbeiz
Genossenschaft
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| | | | | | | | STANDAKTION | | | | | Sa 9. Dezember Fronwagplatz SH, 9-16 Uhr | Standaktion zum Int. Menschenrechtstag
«Menschenrechte schützen - weltweit»
Der Islam als Gesetzesreligion
besitzt einige gesetzliche Vorschriften, die den Menschenrechten,
so wie sie sich in Europa und der weiteren Umwelt seit der Aufklärung
entwickelt haben, nicht entsprechen oder sogar entgegenstehen. Dies
wirft für viele Muslime die Frage auf, ob die universalen Menschenrechte
nicht letztlich als christliche oder westliche
Rechtsvorstellungen aufgefasst werden müssen. Und es bewirkt
auch, dass Anhänger der Menschenrechte von den Muslimen fordern,
sie müssten ihr Islamverständnis verändern, um der
universalen Menschenrechtsvorstellung in ihrer Religion volle Gültigkeit
zu gewähren. Arnold Hottinger, langjähriger Nahost-Korrespondent
der NZZ und Autor zahlreicher Bücher und Artikel, versucht mit
seinem Vortrag die Gebiete aufzuzeigen, in denen derartige Divergenzen
bestehen. Und er fragt danach, wie die Praxis der Muslime, im Gegensatz
zur Doktrin der Sharia, gehandhabt wird. In den Vortrag einführen
wird der ehemalige Schaffhauser Regierungsrat Herbert Bühl. Vor
und nach dem Anlass bietet sich die Gelegenheit, Petitionen von Amnesty
International zu unterschreiben.
Asylgruppe SH
ACAT
Afghanistanhilfe SH
Amnesty
International, Gruppe SH
Fronwagplatz
Schaffhausen
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| | | | | | | | INFOSTAND | | | | | Sa 9. Dezember Fronwagplatz SH, 9-16 Uhr Eintritt frei | Infostand mit Bilderausstellung
«Die Menschenrechtslage der Minderheiten
in Sri Lanka»
Der Tamilische Kulturverein
Schaffhausen reiht sich dieses Jahr in die Schaffhauser Menschenrechstagbewegung
ein. Mit einer Bilderausstellung und einem Flugblatt, das den Passanten
und Passantinnen abgegeben wird, möchten die Tamilen auf die
katastrophale Menschenrechtslage in Sri Lanka aufmerksam machen. Die
anwesenden Vereinsmitglieder beantworten gerne Ihre Fragen.
Tamilischer
Kulturverein SH
Fronwagplatz
Schaffhausen
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| | | | | | | | FÜHRUNG | | | | Sa 9. Dezember Konventhaus am Platz SH, 15-16 Uhr Eintritt frei | Führung durch die Ausstellung «Die Meinungs(un)freiheit im Iran»
Weitere
Informationen zur Ausstellung: finden
Sie hier!
Iranische Menschenrechtsaktivisten
in Europa und Nordamerika, Sektion Schweiz
Konventhaus
am Platz, Schaffhausen
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| | | | | | | | INFOVERANSTALTUNG | | | | Sa 9. Dezember FassKeller SH, 19 Uhr Eintritt frei | Infoveranstaltung
«Die Menschenrechtslage der Minderheiten
in Sri Lanka»
Der
Krieg auf Sri Lanka ist in den vergangenen Monaten trotz den Friedensbemühungen
insbesondere der norwegischen Regierung wieder aufgeflammt. Seit nun
mehr als 30 Jahren kämpfen die Befreiungstiger von Tamil Eelam
(LTTE) anfänglich für die Unabhängigkeit heute für
mehr Autonomie für den von einer tamilischen Mehrheit bewohnten
Norden der Insel. Dem Konflikt sind nach offiziellen Angaben bisher
rund 62000 Menschen zum Opfer gefallen. Nahezu 800000
Menschen sind innerhalb des Landes vertrieben worden. Zu den schätzungsweise
700000 Personen, welche infolge der Kriegshandlungen ausser
Landes fliehen mussten, gehört auch Srithas Elaiyathamby. Er
hat in Schaffhausen Zuflucht gefunden und beschäftigt sich seither
von hier aus intensiv mit den Entwicklungen in Sri Lanka. Srithas
Elaiyathamby wird in seinem Vortrag über die prekäre Menschenrechtslage
der Minderheiten in Sri Lanka berichten. Neben den Tamilen sind auch
Christen und Muslime Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Im Anschluss
an den Vortrag bietet sich die Gelegenheit, dem Referenten sowie den
anwesenden Mitgliedern des Tamilischen Kulturvereins Schaffhausen
Fragen zu stellen.
Tamilischer
Kulturverein SH
Fassbeiz
Genossenschaft
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| | | | | | | | GOTTESDIENST | | | | | So 10. Dezember Münster SH, 11 Uhr | Ökumenischer Menschenrechtstag-Gottesdienst «Menschen auf der Flucht - Gott will unter uns Mensch werden»
Als Abschluss der Schaffhauser
Menschenrechtstage 2006 wird anlässlich des Internationalen Tags
der Menschenrechte um 11.00 Uhr im Münster ein ökumenischer
Gottesdienst gefeiert. Das ökumenische Vorbereitungsteam befasste
sich bei seiner Vorarbeit eingehend mit einer Fluchtgeschichte. Ziel
dieser Auseinandersetzung ist nicht die kritische Beurteilung der
Fluchtgründe aus rechtlicher Perspektive, wie sie das Bundesamt
für Migration BFM bei der Beantwortung eines Asylgesuches vornimmt.
Der für diesen Gottesdienst gewählte Blickwinkel ist ein
anderer: Das Menschliche und die Mitmenschlichkeit sollen im Zentrum
stehen. Heimatlosigkeit erlebten auch Jesus und seine Familie, als
sie zuerst in Bethlehem eine Unterkunft suchten und dann gar nach
Ägypten fliehen mussten. Im Anschluss an den Gottesdienst wird
im Münster zu einer kulinarischen Begegnung mit Menschen aus
anderen Kulturen eingeladen. Die Teilnahme steht allen Interessierten
offen. Die Ausstellung im Münster «Menschen auf der Flucht»
endet mit diesem Gottesdienst.
Arbeitsgemeinschaft christ. Kirchen & Gemeinden im Kanton SH -
AKSH
Schaffhauser
Münster
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| | | | | | | | AUSSTELLUNG | | | | 26. November - 10. Dezember Münster SH, täglich 9-17 Uhr Eintritt frei | Ausstellung «Menschen auf der Flucht»

Mit ausdrucksstarken Portraits vermag die in St.Gallen geschaffene und für Schaffhausen erweiterte Ausstellung Und es sind Menschen auf der Flucht das Unaussprechliche auszudrücken, was Menschen mit einem so genannten Nichteintretensentscheid kurz NEE in ihrem Leben widerfahren ist und was sie hier im vermeintlich sicheren Exil erleben mussten. Nach dem abweisenden Entscheid der Schweizer Behörden auf das eingereichte Asylgesuch gelten sie für viele als unechte Flüchtlinge, die mit dem Vorwurf konfrontiert werden, das Asylgesetz missbräuchlich anzurufen. Ihre Geschichten berichten aber von Gewalt und Bedrohung, die weit über die Not von Armut und Hunger hinausgehen. Die portraitierten Menschen erzählen uns auf eindrückliche Art und Weise, wie sie die Schweiz erlebt haben und halten uns damit einen Spiegel vor, der nachdenklich stimmt. Ferner informiert die Ausstellung über die Entwicklung des Asylbereichs und über Basisinitiativen, welche die abgewiesenen Asylsuchenden in ihrem (Überlebens-)Kampf unterstützen. Die kleine aber eindrückliche Ausstellung wird während den Schaffhauser Menschenrechtstagen 2006 vom 26. November bis zum 10. Dezember täglich zwischen 9 und 17 Uhr im Schaffhauser Münster zu sehen sein.
OeME-Fachstelle der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons SH
Schaffhauser
Münster
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| | | | | | | | AUSSTELLUNG | | | | | 5. - 10. Dezember Konventhaus am Platz SH Di-Fr 14-18 Uhr & Sa/So 10-17 Uhr Eintritt frei | Ausstellung «Die Meinungs(un)freiheit im Iran»

Die Schweizer Sektion der Iranischen Menschenrechtsaktivisten
in Europa und Nordamerika veranstaltet im Rahmen der Schaffhauser
Menschenrechtstage 2006 eine Ausstellung zur Meinungsfreiheit im Iran.
Die dreigliedrige Ausstellung zeigt in einem ersten Teil dutzende
Zeitungen und Zeitschriften, die in den letzten 26 Jahren durch die
iranische Regierung verboten wurden. Daneben informieren diverse Publikationen
über die Menschenrechtssituation im Iran. Es finden sich Druckwerke
sowohl in deutscher, englischer und persischer Sprache. Der dritte
Teil der Ausstellung befasst sich mit den Opfern der so genannten
Kettenmorde. Zu sehen sind einige Bilder der damals durch den iranischen
Geheimdienst im In- und Ausland getöteten Regimekritiker und
von derzeit im Iran inhaftierten politischen Gefangenen. Damit möchten
die Veranstalter den Opfern der staatlichen Repression ein Gesicht
geben und gegen die massive Einschränkung der Meinungsfreiheit
demonstrieren.
Iranische
Menschenrechtsaktivisten in Europa und Nordamerika, Sektion Schweiz
Konventhaus
am Platz, Schaffhausen
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